Was sagt den Wikipedia zum Thema "Fairlady"
Der Datsun Sports – in Japan als Datsun Fairlady angeboten – war ein Roadster, der von Nissan von 1959 bis 1970 hergestellt wurde. Er stellte eine billigere Alternative zu den britischen Sportwagen von MG und Triumph dar.
Nachfolger war der 240Z, der in Japan weiterhin Fairlady hieß.
Sports 1000 S211 (1959-1960)
Der erste Datsun Sports war der S211 von 1959. Er hatte den Datsun-C-Motor, einen Reihenvierzylinder mit 988 cm³ Hubraum und einer Leistung von 37 bhp (27 kW). Es entstanden nur 20 Exemplare. Yuichi Ohta, der vorher schon den Datsun DC-3 und den Prototyp des S211, den A80X entworfen hatte, konstruierte auch diesen Wagen[1]. Sowohl der A80X als auch der S211 hatten Karosserien aus GFK. ...
Sports 1500 SPL310/Fairlady 1500 SP310 (1963-1965)
Die ersten echten Sportwagen von Datsun waren der SP310 Fairlady 1500 (rechtsgelenkt) und der SPL310 (linksgelenkt). Sie hatten einen Nissan-G15-Motor mit einem SU-Einfachvergaser und einem Hubraum von 1.497 cm³. Dazu gab es wieder ein manuelles Vierganggetriebe. Der Wagen war gut ausgestattet und bot einen Transistorradio, ein Hardtop, Kartenleuchten und eine Zeituhr. Die ersten SP310 hatten auch einen besonderen dritten Sitz hinter den Vordersitzen seitlich eingebaut. Die Ausführung für das Modelljahr 1964 war ähnlich, hatte aber zwei SU-Vergaser. Obwohl viele Fans britischer Marken (und viele Journalisten) dachten, dass der Datsun Fairlady eine Kopie des MGB darstellte, muss doch erwähnt werden, dass der Datsun etliche Monate von dem MGB vorgestellt wurde. Wenn man die Zeit bedenkt, die die Umrüstung einer Produktionsstraße auf ein neues Modell in Anspruch nimmt, ist es genauso wenig vorstellbar, dass der Datsun den MG kopiert hatte, wie umgekehrt. Die beiden Wagen besitzen aber einige damals allgemein übliche Stylingdetails, was zu dieser irrigen Annahme führte.
Sports 1600 SPL311/Fairlady 1600 SP311 (1965-1970)
1965 gab es viele Veränderungen. Der 1,5 l-SP310 blieb bis Januar in Produktion, aber ihm wurden die neuen Modelle SP311 und SPL311 mit neuem Nissan-R16-Motor zur Seite gestellt. Der neue Fairlady 1600 hatte 14“-Räder und kleine äußerliche Änderungen. Der neue Motor leistete 96 bhp (71 kW). Der SP311 blieb bis April 1970 in Produktion. Der erste Nissan Silvia (Coupé) hatte das gleiche Fahrgestell wie der SP311. Der Wagen mit der internen Bezeichnung CSP311 besaß den gleichen R-16-Motor mit 96 bhp (71 kW) und ein modifiziertes Fairlady-Fahrgestell. Der Silvia war sogar der erste Wagen mit Nissans neuem R-Motor, einer Weiterentwicklung des G-Motors mit 1.488 cm³.