|
Leder-Restauration
Leder in Autos gibt es schon, so lange es überhaupt Fahrzeuge mit Motoren gibt. Es gab einen nahtlosen Übergang von lederbezogenen Kutschenböcken und Sitzpolstern zu motorisierten Fahrzeugen.
Zu Beginn waren die Bezüge pflanzlich gegerbte Rindsleder ohne Oberflächenfärbung, die wie Pferdesättel durch Öle und Fette imprägniert waren.
Aber schon sehr früh wurden die ersten kopf- oder oberflächengefärbten Glattleder eingesetzt. Diese Oberflächenfärbung machte die Leder unempfindlicher gegen die Witterung und Anschmutzungen. Bis in die 70er bis 80er Jahre war diese Lederart Standard. Man erkennt diese oberflächengefärbten, pflanzlich gegerbten Leder an der braunen Rückseite. In dieser Zeit entstand auch die einzige, der Allgemeinheit bekannte Autoledermarke. Es war die Firma Connolly, die ein Markenzeichen für hochwertige Lederausstattung in pflanzlich gegerbten Ledern war.
Ab diesem Zeitraum wurde die Chromgerbung industriell nutzbar und verdrängte sehr schnell das pflanzlich gegerbte Leder. Heute gibt es eigentlich keine pflanzlich gegerbten Fahrzeugleder mehr. Es gibt aber Hersteller wie Audi, die statt der Chromgerbung die synthetische Gerbung vorziehen. Der Unterschied ist weder spür- noch erkennbar.
Oldtimer-Liebhaber kontaktieren uns meist, weil sie die Innenausstattung ihres Fahrzeugs restauriert oder repariert haben möchten. Die Probleme sind vielfältig und reichen von allgemeinen Verschmutzungen über Schimmelbefall und Risse auf Ledersitzen, Farbabschürfungen, bis hin zu brüchigen und trockenen Lederoberflächen.
Fast all diese Probleme, lassen sich durch die Anwendung entsprechender Produkte
Beseitigen. Natürlich können wir nicht zaubern, denn zu brüchiges Leder sollte doch besser ausgetauscht werden.
|
 |